07.04.08, 22:37:16
anisella
Beitrag geändert von: anisella - 07.04.08, 22:38:14
Das nenne ich eine richtig verbraucherfreundliche Entwicklung : Die Staatsanwaltschaft schafft sich die lästige Arbeit vom Hals und Hinz und Kunz ( aka Musikindustrie )erhalten zukünftig freien Zugang zu persönlichen Daten via
ISP. :???: :???: :???:
Den ganzen Bericht unter :
http://www.golem.de/0804/58850.html
08.04.08, 15:04:10
Ricko
Ich muss anmerken dass es erst am 11.04. (Do) entschieden wird.
08.04.08, 15:12:16
anisella
Beitrag geändert von: anisella - 08.04.08, 16:06:40
Du kannst wohl davon ausgehen, daß das glatt durchgewunken wird :???:
Die Mafia der Musikindustrie hat bisher außer in Skandinavien alle ihre Forderungen durchgesetzt, und unsere Politiker knicken erfahrungsgemäß schon im vorauseilenden Gehorsam ein.
08.04.08, 15:57:55
Lighty
und unsere Politiker knicken erfahrungsgemäß schon im vorauseilenden Gehorsam ein.
:D :D :D
09.04.08, 10:32:02
AranankA
Laut einer Mitteilung im Teletext von MTV fordert die Musikindustrie eine Ausgleichszahlung für entstandene Verluste durch Privatlabeling. Es kann nicht angehen, daß jemand seine Musik ohne Rückhalt der Industrie vermarktet und der Industrie dadurch Verluste in Millionenhöhe entstehen. Somit wäre es, im Interesse des Erhaltes von Arbeitsplätzen, nur Gerecht, wenn ein Privatlabler eine Ausgleichszahlung zu leisten hat.
Abgesehen davon, daß man in D jeden Scheiß mit dem Erhalt oder der Schaffung von Arbeitsplätzen (Gefühlt oder real) durchbringen kann: Es gibt und gab niemals eine Verpflichtung, sich einer industriellen Vermarktung seiner Musik zu beugen! Hier zieht wieder mal ein Gewohnheitsrecht.
Umsetzt auf den normalen Handel wäre es gleichbedeutend, wenn ein Bäcker mit hohen Preisen seinen Konkurrenten zur Zahlung des entstanden Verlustes zwingt, weil dieser ihn durch die niedrigeren Preise toppt.
09.04.08, 19:55:50
klaus1
Ich find´s Klasse!
Jetzt verliert der Satz an Gültigkeit:
"Die Doofen kofen, die Schlauen klauen".
MfG
10.04.08, 16:24:45
Genesis
Code:
1:
2:
3:
4:
5:
|
function massenabmahnung() {
foreach (IP in Database) {
mail("Richter", "Aufgrund einer Urherberrechtsverletzung ...");
}
}
|
11.04.08, 16:55:21
anisella
Beitrag geändert von: anisella - 11.04.08, 16:56:49
Jetzt ist es amtlich :
Rechteinhaber dürfen IP-Adressen ermitteln !
......bin mal gespannt, wie das im richtigen Leben jetzt weitergeht........ :shock:
Ausführlicher unter :
http://winfuture.de/news,38683.html
12.04.08, 13:32:33
Genesis
Zitat:
Weitere Hürden: Pro Auskunft muss die Rechteindustrie künftig 200,00 Euro Gerichtskosten berappen.
irgendwie kommt mir das seltsam vor. Wieso sollte die Musikindustrie das Gesetz in dieser Fassung befürworten?
12.04.08, 13:49:59
anisella
Ich trau dem Braten auch nicht..... :shock:
Oberflächlich betrachtet wäre diese Fassung nämlich von Vorteil für den Verbraucher, aka Gelegenheitsfreizeitsharer, und das ist ja wohl ein Unding..... :lol1:
12.04.08, 14:35:38
anisella
Beitrag geändert von: anisella - 12.04.08, 14:37:28
Na also, schon ertönt das Protestgeschrei der notleidenden Musik - und Filmindustrie...... :shock:
Zitat:
Zwar würden Abmahnungen derzeit manchmal missbräuchlich eingesetzt.
Wer behauptet denn sowas ! :???: gleich abmahnen....
Zitat:
Die Anwälte haben Kosten, die dann nicht mehr gedeckt sind.
Mein Mitleid hält sich durchaus in Grenzen............ :cool:
Den ganzen Bericht unter :
http://www.heise.de/newsticker/Musikindustrie-kritisiert-Urheberrechtsnovelle--/meldung/106407